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 Betreff des Beitrags: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Mi 24. Jun 2009, 09:32 
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ContestMod
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Registriert: Sa 25. Apr 2009, 22:25
Beiträge: 107
*Geschichten Contest*

Das hier ist der erste Schreib-Contest auf SG und ihr seid alle herzlich eingeladen mit zu machen!
Zu beachten sind auch nur wenige Sachen:
    - Die Geschichte muss von euch sein, also nicht einfach nach dem Themenwort googeln und etwas kopieren!
    - Schreibt bitte in Deutsch oder Englisch.
    - Befolgt bitte das Vorgegebene Thema
    - Die Geschichte sollte mindestens 200 Wörter und maximal 700 Wörter lang sein. Wenn es mal 712 Wörter werden ist es aber auch nicht schlimm ;)
    - Die Geschichte könnt ihr hier im Thread posten. Wer nicht will, dass sie jemand vor der Auswretung liest kann mir aber auch eine PN schicken.


Runde #01

Thema: Regen

Teilnahmebelohnung:
    - 1 Random + 1.000 Grind

Preise:
    - 1. Platz: 4 Randoms + 1.000 Grind
    - 2. Platz: 3 Randoms + 750 Grind
    - 3. Platz: 2 Random + 500 Grind

Diese Runde geht bis zum: 25. Juli 2009


Ich freue mich schon auf Eure Einsendungen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Fr 26. Jun 2009, 17:58 
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Registriert: Mi 27. Mai 2009, 22:32
Beiträge: 2
Leise prasselte das Wasser nieder, doch in seinen Ohren klang jeder einzelne Tropfen wie ein Kanonenschuss. Aber das registrierte er nicht wirklich. Für ihn war momentan alles egal. Sein Blick war verschwommen, wie ein Spiegelbild im Wasser und sein Kopf war leer. Er begriff es nicht. Er begriff einfach nicht, warum es so hatte kommen müssen.
Keine Viertelstunde zuvor war noch hellster Sonnenschein – und sie war bei ihm. Wieso also stand er nun allein hier und wurde nass?
Alles, was er getan hatte, war doch nur, ihr seine Liebe zu gestehen. Seit zwölf Jahren kannten sie sich schon. Seit sie drei Jahre alt waren, waren sie Freunde. Warum also sollte daraus keine Liebe werden? Ihr Herz gehörte niemand anderem. Aber auch nicht ihm.
Er seufzte. Und er schluckte. Das hohle Gefühl der Leere breitete sich von seinem kopf immer mehr Richtung Magen und dem gesamten Rest seines Körpers aus. Und mit diesem Gefühl wich auch die Wärme. Alles wurde kalt und seine durchnässte Kleidung machte es auch nicht besser. Er biss sich auf die Zähne, senkte den Kopf, versteifte sich, um nicht zu Zittern, unterdrückte die Tränen. Aber es klappte nicht. Langsam flossen die Tränen aus seinen Augen, die Wangen herab, tropften vom Kinn und prallten genauso auf den Boden wie die Regentropfen. Salz vermischte sich mit dem sauren Geschmack des Regens, aber das war ihm momentan völlig egal.
Er hätte nie gedacht, dass sie ihn abweisen würde. Er hätte nie gedacht, dass es so schmerzhaft werden könne. Er hätte nie gedacht, dass er einmal so leiden würde. Und doch war eine klitzekleine Freude. Er konnte ruhig weinen. Und mochten ihn noch die Leute sehen und mochten sich andere Jungs über ihn lustig machen. Er konnte ruhig weinen. Und er brauchte auch nicht den Kopf zu senken.
Langsam hob sich sein Kopf wieder. In seinem Kopf hallte ein Spruch wieder, den er vor langem einmal gehört hatte. Und diesem Spruch rang er nun neuen Gefallen ab.
Auf einmal fand er den Regen wunderbar. Und langsam schritt er voran, weiterhin weinend. Der Regen war wunderbar lindernd für den Schmerz seines Herzens. Denn er konnte nun seine Tränen der Welt zeigen und mit erhobenem Kopf gehen. Denn im Regen konnte man die Tränen nicht von den einzelnen Tropfen des Niederschlags unterscheiden.

Hoffe, es gefällt^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Fr 26. Jun 2009, 18:57 
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ContestMod
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Registriert: Sa 25. Apr 2009, 22:25
Beiträge: 107
Aw, schön traurig war die!!!
Teilnahmebelohnung hast Du bekommen! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 10:42 
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Co-Admin
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Registriert: Mi 15. Apr 2009, 21:00
Beiträge: 537
Hier nun mein Beitrag... 594 Wörter, laut Word

Es hatte zu regnen begonnen. Wie lange suchte er sie nun schon? Er wusste es nicht. Vielleicht eine Stunde? Vielleicht auch schon fast zwei? Seine Kleidung war völlig durchnässt, denn eine Jacke hatte er nicht getragen, da der Wolkenbruch plötzlich gekommen war. Zeit zum Umziehen konnte und wollte er sich nicht nehmen, wer wusste schon was einem Mädchen mit gebrochenem Herz alles geschehen konnte, wenn sie alleine durch die Straßen rannte und inzwischen war es schon Abend geworden. Er hätte bei ihr sein müssen, hätte er es doch nur früher erfahren, nicht erst, als er Masao allein durch die Straßen gehen sah, obwohl er doch ein Date mit Lynn gehabt hatte. Lynn durfte nichts geschehen sein, sie war doch der wichtigste Mensch für ihn, die Einzige, die ihn so kannte, wie er wirklich war. Langsam gingen ihm die Orte aus, an denen er suchen konnte. Wie mechanisch griff er in seine Tasche, zog bestimmt zum hundertsten Mal in den letzten zwei Stunden das Handy aus der Tasche und wählte ihre Nummer.
Es wurde gewählt und dann… Stille, einige Momente hörte er trotz des unerbittlich weiter prasselnden Regens sein Herz laut klopfen, doch dann zerriss die Ansage einer weiblichen Stimme die Stille. „Der Teilnehmer ist vorübergehend nicht zu erreichen…“
Er lies das Handy zuklappen. Verzweiflung breitete sich in ihm aus.
Er stand am Rande der Stadt, dort, wo der Wald begann. Er hatte gar nicht gemerkt, wie ihn seine Füße hier her getragen hatten, in seinen Ohren klang nur ihr helles Lachen wieder.
Ihm war klar, dass er nun außerhalb der Stadt suchen musste, schließlich hatte er sich schon überall dort umgesehen, wo sie sonst gerne sein mochte. Ohne darauf zu achten, wo er hinging, bewegte er sich in Richtung Wald, folgte dem kleinen Wanderweg, der zwischen den Bäumen hindurch führte. Die Regentropfen prasselten nun auf das Blätterdach über ihm, unbarmherzig und unaufhaltsam bahnten sie sich einen Weg durch den kleinen Schutz den die Blätter boten, hinunter zur Erde. Manchmal gab ein Blatt nach und ließ eine größere Menge auf den Jungen niederregnen, doch er registrierte es nicht. Seine Gedanken kreisten um das Mädchen mit den kastanienbraunen Haaren und dem Lächeln eines Engels.
Sein Herz verkrampfte sich, als er hinter dem kleinen Hügel angekommen war, wo der Badesee lag. Mitten im See sah er einen weißen Fleck, etwas, das durch die schwarze, von den Regentropfen zerrissene Oberfläche stach und sein Herz einen Schlag aussetzen lies. Er stolperte den Hügel wie benommen hinab.
Nein, das durfte nicht sein, nicht sie, nicht Lynn, nicht seine Lynn.
Ohne nachzudenken lief er in den See, sprang hinein, dass das Wasser nur so hochspritzte und man die Regentropfen nicht mehr von den Spritzern seiner Bewegungen unterscheiden konnte. Verzweifelt und erstickt rief er ihren Namen, schwamm mit panischen und schnellen Zügen auf sie zu.
Als er sie fast erreicht hatte, drehte sie sich zu ihm und lächelte ihn an. „Daisuke…“ erklang ihre liebliche Stimme, begleitet von dem leisen Plätschern um sie herum.
Erstickt flüstert er nur „Lynn…“ Erneut lächelte sie ihn an „Du hast mich gefunden.“ Dann lies sie sich wieder treiben, er konnte sie nur betrachten, glücklich, sie wohl auf zu sehen. So lagen sie lange im Wasser, bis der Regen und das Tröpfeln um sie herum langsam nachließen. Wie lange es war, wusste er im Nachhinein nicht mehr zu sagen, Minuten vielleicht, oder auch Stunden, er konnte es einfach nicht. Er vernahm nur ihre Atmung und ihr Herzklopfen und das leise von ihr geflüsterte „Daisuke, ist dies nicht ein schöner Ort? Ein Ort, an dem man gemeinsam einsam sein kann...“


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 18:19 
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ContestMod
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Registriert: Sa 25. Apr 2009, 22:25
Beiträge: 107
Eine schöne GEschichte!
Und zum Glück mit einem Happy End! Ich hatte ja scchon das schlimmste befürchtet... :shock:

Belohnung erhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 19:49 
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Co-Admin
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Registriert: Mi 15. Apr 2009, 21:00
Beiträge: 537
ich liebe Happy ends, deswegen musste da einfach eins rein ^^


Bild :love:


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Di 30. Jun 2009, 21:06 
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ContestMod
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Registriert: Sa 25. Apr 2009, 22:25
Beiträge: 107
Ich weis nicht, selber schreiben mag ich die irgendwie nicht, aber wenn ich ne Geschichte les, will ich doch dass alles gut ausgeht... ^^;


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Di 7. Jul 2009, 11:46 
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GameMod

Registriert: Do 7. Mai 2009, 11:25
Beiträge: 18
Hier jetzt auch mein Beitrag.
Es sind ungefähr 470 Wörter und es liest sich irgendwie wie ein Kinderbuch.^^ Ich bin aber sehr zufrieden damit.XD Viel Spaß beim Lesen!


Blödes Unwetter


Milo hatte schlechte Laune, als er den alten Schuppen betrat. Es schüttete schon den ganzen Tag und er war ganz nass geworden.
Er stapfte durch die Dunkelheit, vorbei an modrig riechenden Gerätschaften, die ihm etwas Angst machten, wenn das Licht der Blitze ihre bizarren Schatten an die Wände warf und der folgende Donner über die kleine Hütte hinwegrollte.
Aber wenigstens war es hier drin trocken. Kein Kater konnte Wasser leiden, und schon gar nicht, wenn es einfach so ungeniert vom Himmel fiel. Milo schüttelte sich und dann gleich noch mal, aber er blieb nass.
Resigniert platzierte er seinen Hintern neben einem Haufen Sägespäne und gähnte. Er hatte ein ganzes Stück rennen müssen, bis er endlich seinen Unterschlupf erreicht hatte. Jetzt war er müde und nass und er wollte einfach nur schlafen, bis das blöde Unwetter vorbei war.
Der rote Kater legte sich hin und schloss die Augen. Staub wirbelte auf und kitzelte ihn in der Nase.
Blödes Unwetter. Blöde Hütte. Blöder Staub.

Nach einer Weile ließ der Regen zum Glück nach und war nur mehr ein stetes Klopfen an das Wellblechdach. Beruhigend und einlullend.
Unser kleiner Kater hatte sich gemütlich zusammengerollt und döste schon vor sich hin. Das gleichmäßige Geräusch des Regens stimmte ihm dem kühlen Nass gegenüber versöhnlicher. Konnte etwas, das so einen hübschen Rhythmus klopfte so blöd sein?
Mit diesem Gedanken entschwebte Milo schon in die Welt der Träume und merkte gar nicht, wie der Wind draußen wieder stärker wurde und an dem Schuppen zerrte. Wie der Regen nun wieder erbarmungslos trommelte und die Dunkelheit draußen sich zu einer finsteren Bedrohung zusammenballte.
Sie schlich um das Häuschen und lugte durch die schmutzigen Fenster, um ihr Opfer zu betrachten. Sie trommelte mit den Regentropfen auf das Dach und kratzte mit dem Wind an dem Tor und heulte bei jedem Blitzschlag laut auf.
Die Bestie schöpfte noch einmal Kraft und raste nun auf den Schuppen zu, mit aller Macht prallte sie auf das Tor und ließ es unter ihrem Körper zersplittern.
Der kleine Kater schreckte hoch, Panik in den Augen, als das Ungeheuer in den Holzspänhaufen fuhr und Milo ganz damit überschüttete.
Mit einem kläglichen Maunzen verkroch sich Milo unter einer muffigen Plane und wartete, bis die Bestie und mit ihr das Unwetter abgezogen waren.

Übermüdet schleppte sich der rote Kater am Morgen aus dem Schuppen. In seinem immer noch feuchten Fell klebten hartnäckig die Späne. Er konnte lecken und kratzen was er wollte, sie gingen nicht ab.
Doch wenigstens hatte sich der blöde Regen verzogen und er konnte jetzt nach Hause gehen. Aber eigentlich war es ja auch schön, so durch eine frischdampfende Wiese zu tollen und ein paar Mäuschen zu jagen, die die Regenfrische von den Halmen und Blättern lecken wollten.
Es würde sich schon früh genug jemand finden, der ihm das ganze Holz aus dem Fell pickte.


ich liege bei dir. deine arme
halten mich. deine arme
halten mehr als ich bin.
deine arme halten, was ich bin
wenn ich bei dir liege und
deine arme mich halten.
ernst jandl


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Di 7. Jul 2009, 19:25 
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ContestMod
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Registriert: Sa 25. Apr 2009, 22:25
Beiträge: 107
:shock: was war das für ein Monster???

Schöne Geschichte! ^^ Belohnung erhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschichten Contest
BeitragVerfasst: Fr 10. Jul 2009, 08:56 
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Registriert: Fr 10. Jul 2009, 08:19
Beiträge: 5
Alter: 22
Schon den ganzen Tag hörte sie das sanfte Prasseln des Sommerregens auf dem Garagendach vor ihrem Fenster. Plitsch, Platsch, Plitsch, Platsch – so ging es schon den ganzen Tag. Sie aber hätte sich lieber ein heftiges Gewitter gewünscht. Dieser Regen war so sanft und so weich und so völlig unpassend zu ihrer Laune.
Denn er hatte sie wieder einmal versetzt. Ohne Bescheid zu geben, ohne einen Ton zu sagen, nicht einmal eine SMS war sie ihm wert gewesen. Er war einfach nicht erschienen.
Seufzend drehte sie sich auf ihrem Bett um und starrte missmutig aus dem Fenster. Jetzt kam auch noch die Sonne raus. Auf der linken Seite der Straße hatte es schon aufgehört zu regnen, auf der rechten Seite war immer noch das leise Tropfen zu hören. Und dazwischen bildete sich ein Regenbogen. Trotz ihrer schlechten Laune musste sie lächeln und dachte daran, wie sie sich kennen gelernt hatten: Sie hatte am See gesessen, ganz allein, und das bunte Band angesehen, dass sich über den Himmel spannte. Da war er plötzlich hinter sie getreten und hatte sie angesprochen.
„Wie wunderschön.“, hatte er gesagt.
Sie hatte ihm mit einem Nicken zugestimmt. „Ja, die Farben sind faszinierend.“
Dann hatte sie sich zu ihm umgedreht und bemerkt, dass er nicht über den Regenbogen gesprochen hatte, sondern über ihre langen braunen Locken, die sich um die Schultern kringelten.
Die Klingel riss sie aus ihrem Tagtraum. Sie stand auf, ging zur Tür und öffnete.
Er war rot im Gesicht und völlig außer Atem.
„Tut mir Leid.“, begrüßte er sie. „Mein Fahrrad ist kaputt gegangen und ich musste zu Dir laufen.“
Da stand er, rang nach Luft und sah einfach zu niedlich aus. All die schlechte Laune hatte sie sofort vergessen. Sie lächelte und ließ ihn herein.
Er trat über die Türschwelle und reichte ihr einen kunterbunten Blumenstrauß.
„Hier mein Engel“, sagte er. „Weil Du doch den Regenbogen so sehr magst. “
Ja, das tat sie. Doch ihn mochte sie noch mehr.

326 Wörter


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